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über die Dozenten der Kurse seit 2004 |
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| Menno van Delft, Amsterdam Cembalo
Menno van Delft, geboren 1963 in Amsterdam, studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaft am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, dem königlichen Konservatorium in Den Haag und an der Universität von Utrecht. Unter seinen Professoren waren Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders. 1988 gewann Menno van Delft den Clavichordpreis des C. Ph. E. Bach Wettbewerbs in Hamburg und debütierte beim Festival für Alte Musik in Utrecht. Er gab Konzerte und Meisterkurse in Europa und den USA und hatte zahlreiche Aufnahmen für Radio und Fernsehen. Als Continuospieler und Solist spielte Menno van Delft mit Pieter Wispelwey, Bart Schneemann und Jacques Zoon und mit der Nederlandse Opera, Al Ayre Español, Combattimento Consort, Nederlands Blazersensemble, Cantus Cölln, Koninklijk Concertgebouworkest, Nederlands Kamerkoor, Nederlandse Bachvereniging und machte Aufnahmen für Labels wie Globe, Deutsche Harmonia Mundi, Chandos, Chanel Classics, Capriccio, EMS und Decca. 1992 gründete Menno van Delft "Das Zimmermannsche Caffee", ein Ensemble, das sich auf Orchester- und Kammermusik des Rokoko konzentriert. Mit seinem Vocal Ensemble "Jan van Ruusbroec" führte Menno van Delft späte Renaissancemusik von William Byrd, Peter Philips und Jan Pieterszoon Sweelinck auf. Menno van Delft unterrichtet Cembalo, Clavichord und Generalbassspiel am Konservatorium von Amsterdam. Menno van Delft was born in 1963 in Amsterdam. He studied harpsichord, organ, and musicology at the Sweelinck Conservatorium in Amsterdam, the Royal Conservatoire The Hague, and at the Universität Utrecht in the classes of musicians such as G. Leonhardt, B. van Asperen, P. Kee, J. van Oortmerssen, and W. Elders. In 1988 he was awarded the clavichord prize in the C. Ph. E. Bach Competition in Hamburg and debuted at the Holland Festival Oude Muziek Utrecht. He has given concerts and master classes in Europe and the USA and has been seen and heard numerous time on television and radio. In 1992 he founded the ensemble “Das Zimmermannsche Caffee”. He is now professor of historical keyboard instruments at the Hochschule für Musik Hamburg. |
| Prof. Harry van der Kamp, Kampern / NL Gesang
Harry van der Kamp studierte Gesang bei Elizabeth Cooymans und Max van Egmond im Amsterdam Sweelinck Konservatorium. Er hat ausserdem an Kursen von Alfred Deller, Pierre Bernac und Felix de Nobel teilgenommen. Ab 1974 studierte er bei Herman Woltman. Bis 1975 war Harry van der Kamp Mitglied der Cappella Amsterdam unter der Leitung von Jan Boeke, und bis 1994 des Nederlands Kamerkoor, fuer den er von 1982-7 kuenstlerischer Berater war. Im Jahre 1984 gruendete er das Gesualdo Consort Amsterdam, ein experimentales Ensemble fuer fruehe und neue Musik, das an vielen europaeischen Festivals auftritt und CDs aufgenommen hat. Seit 1994 ist er Professor des Gesangs an der Hochschule fuer Musik in Bremen, und er erteilt in ganz Europa Unterricht in der Vortragskunst frueher Musik. 1997 und 1998 war er Gastprofessor an der Sibelius Academy in Helsinki. In der Welt der Barockmusik hat sich Harry van der Kamp als Bassbariton einen bedeutenden Namen geschaffen. Im Verlauf seiner 30-jaehrige Karriere ist er auf der ganzen Welt herumgekommen - von New York bis Peking - und mit allen fuehrenden Barockspezialisten wie unter anderen Nicolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner, Gustav Leonhardt, Franz Brueggen, Ton Koopman, William Christie, Sigiswald Kuyken, Jos van Immerseel und Philippe Herreweghe aufgetreten. Er erscheint regelmaessig als Gastsaenger der Nederlandse Bachvereniging und hat schon oft den Part von Christus in der traditionellen jaehrlichen Auffuehrung der Matthaeuspassion in Naarden, Holland, gespielt. Er gehoert zu Europas fuehrenden Ensemblesaengern und ist mit dem Hilliard Ensemble, Huelgas Ensemble, der Capella Ducale, Les Arts Florissants, Cantus Coelln, Concerto Vocale (Rene Jacobs) und dem Ensemble Weserrenaissance Bremen aufgetreten. Als Opernsaenger hat er in ganz Europa und Amerika 30 Rollen in Opern von Monteverdi, Cavalli, Landi, Cesti, Rameau, Sacrati, Keiser, Haendel und Mozart gesungen. Eine der Operngesellschaften, mit denen er gearbeitet hat, ist die Nederlandse Opera, wo er in Produktionen von Monteverdis Orfeo und L'incoronatione di Poppea und ausserdem in modernen Produktionen wie Reves d'un Marco Polo von Claude Viviers und vor kurzem in Alexander Knaifels Alice im Wunderland - beides Produktionen von Pierre Audi - aufgetreten ist; 2003 sah ihn in Haendels Deidamia (Goettinger Haendel Festspiele) und Seneca in Monteverdi's L'incoronatione di Poppea (Vancouver Festival). Er ist auf mehr als 100 CDs zu hoeren, einschliesslich in Haydns Missa in tempore belli und der "Nelson" Messe, allen Messen von Schubert, Mozarts Requiem, Verdis Requiem und Haydns Creation (die von der BBC 1995 als beste Aufnahme dieses Werks bejubelt wurde), in Haendels Orlando (dirigiert von William Christie), Mozarts Le nozze di Figaro und Don Giovanni (Sigiswald Kuyken) und in Der Zauberfloete (Ton Koopman), Monteverdis Il ritorno d'Ulisse in patria und L'incoronatione di Poppea (Alan Curtis), Francesco Cavallis Giasone (Rene Jacobs), Stefano Landis La morte d'Orfeo (Stephen Stubbs), Reinhard Keisers Masaniello furioso (Thomas Alberts Fiori Musicali), Ezra Pounds Testament de Francois Villon (Reinbert de Leeuw) und Stephan Wolpes Zeus und Elida (Werner Herbers). Zahlreiche grosse Solowerke und Solokantaten aus dem 17. Jahrhundert sind unter den Teldec, Astree, CPO, Capriccio, Accent und Sony Labels herausgegeben worden, unter Begleitung von Gustav Leonhardt (Purcell, Awake and with attention hear, Evening Hymn usw.), Andrew Lawrence King (Purcell, Begin the song), Stephen Stubbs (Monteverdi, Io nell'otio nacqui; Landi, Superbi colli; Mazzocchi, Padre del ciel), Hermann Max (J.C.F. Bach, Pygmalion) und Musica Fiata (Foersters Dialoge und Oratorien; Rosenmueller, Domine ne in furore tuo). Nebst Johann Sebastian Bachs Oratorien und Kantaten mit Gustav Leonhardt, Franz Brueggen, Sigiswald Kuyken und Thomas Albert hat Harry van der Kamp fuer Sony Solokantaten von Bruhns, Tunder, Johann Christoph Bach, Schuetz, Buxtehude und Rosenmueller aufgenommen. Mit seinem Gesualdo Consort Amsterdam arbeitet er gerade an einer Aufnahme der vollstaendigen Vokalwerke des hollaendischen Komponisten Jan Pieterszoon Sweelinck. In Zusammenarbeit mit der Mitteldeutscher Rundfunk sind die Madrigalbuecher I, II und III von Carlo Gesualdo da Venosa aufgenommen worden. Fuer das Sony-Vivarte Label hat das Gesualdo Consort Amsterdam das vollstaendige Manuscript der Lamentationen Jeremiae Prophetae von Emilio de Cavalieri aufgenommen (S2K 89925 Welt-Ersteinspielung, hoechstgelobt in Fonoforum Juni 2003.). Auch ist mit seinem Ensemble eine C.Ph.E. Bach-Aufnahme gemacht worden fuer WDR, und wurde von Scipione Lacorcia das dritte Madrigalbuch aufgenommen. |
| Maarten van der Valk, Amsterdam Schlaginstrumente
Maarten van der Valk is a professional allround musician. As a timpanist, percussionist and drummer he has been active in both the Dutch and the international music scene for over thirty years now. Apart from the Netherlands he performs throughout many other countries in the world, such as Russia, Spain, Germany, Switserland, Austria, Italy, Brasil and Japan. His main band is the ‘Orchestra of the Eighteenth Century’, founded and conducted by Frans Brüggen. As a timpanist with this orchestra Maarten has been performing at all major Dutch and international concert halls since 1984. So far they have recorded over 65 cd’s. |
| Maurice van Lieshout, Den Haag Instrumente
Maurice van Lieshout studierte Blockflöte und Klavier am Königlichen Konservatorium in Den Haag und an der Scuola Civia Milano. Seit 1996 ist er Dozent für historische Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Seit 2002 unterrichtet er ebenfalls an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/M. 2004-2007 lehrte er am Fontys Conservatorium Tilburg und koordinierte dort die Masterausbildung Frühe modale Musik. Seit 2007 ist er Professor an der Hochschule für Musik Saar. 1993 gründete er das Ensemble Fala Música für spätmittelalterliche Musik. Er konzertierte bei den Festivals in Brugge (2000 und 2002), Antwerpen (2000 und 2003), Utrecht, Kopenhagen und in Paris. Er gab Kurse u.a. an den Hochschulen für Musik in Bremen, Berlin, Münster und Weimar, an der Musikschule Wilmersdorf, am Lemmensinstitut Leuven, bei der ERTA, bei MUSICA BELGIEN, in Brugge beim Festival Musica Antiqua, am Conservatorium Maastricht, Conservatoire de Liége, bei der Austria Barock Academy und seit mehreren Jahren in der Stiftung Kloster Michaelstein. |
| Henry Ventur, Leipzig Chorleitung
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| Joris Verdin, Antwerpen Harmonium
Joris Verdin studierte Orgel am Königlichen Konservatorium Antwerpen und Musikwissenschaft an der Universität Leuven. Derzeit ist Joris Verdin am Königlichen Konservatorium (Musik-Hochschule Antwerpen) Professor für Orgel, ausserdem wurde er für einen Kurs an die Universität Leuven verpflichtet. Joris Verdins Repertoire is breit gefächert, es umfasst sowohl vergessene Kompositionen alter Meister als auch zeitgenössische Werke. Er kann auf verschiedener CD-Produktionen verweisen; im Mai 2000 bekam er der “Diapason d’Or” und im März 2001 der “Cecilia Preis” der Belgischen Musikpresse. Ausserdem ist er Mitarbeiter des Göteborg Organ Art Center (Schweden). Neben diesen Aktivitäten komponiert Joris Verdin und engagiert sich auf dem Gebiet des Verlagwesens. |
| Sabine Volk, Blankenburg Sachsen-Anhalt
Sabine Volk ist Landespflege-Ingenieurin. Ihr Studium an der FH Osnabrück beschloss sie mit einer Diplom-Arbeit über Kloster- und Kräutergärten. Seit 1998 regelt und organisiert sie alle gärtnerischen Belange der Stiftung Kloster Michaelstein, u. a. zwei museale Klostergärten. |
| Gottfried von der Goltz, Freiburg Violine, Viola
Gottfried von der Goltz hat nach frühen Lehrjahren bei seinem Vater Konrad von der Goltz und bei Ramy Shevelov in Hannover seine Ausbildung an der New Yorker Juillard School und bei Rainer Kußmaul an der Freiburger Musikhochschule abgeschlossen. Mit 21 Jahren wurde Gottfried von der Goltz Mitglied des Sinfonieorchesters des NDR in Hamburg. Zwei Jahre später entschied er sich gegen eine gesicherte Position im Sinfonieorchester und für die künstlerisch herausfordernde Tätigkeit im Freiburger Barockorchester. Heute ist Gottfried von der Goltz einer der international exponierten Virtuosen auf der Barockvioline und künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters. Er "dirigiert" das Ensemble vom Pult des Konzertmeisters aus oder entscheidet sich in Einzelfällen aus musikalischen Gründen auch zum Dirigat vom Dirigentenpult. |
| Maja von Kriegstein, Berlin Theaterpädagogin Maja von Kriegstein, geb. 1977, studierte Kirchenmusik (Musikhochschule in Frankfurt am Main), Schulmusik und Klavierpädagogik (Hochschule der Künste Berlin/ Manhattan School of Music New York) und Philosophie (Humboldt – Universität Berlin). Sie war von 1998 bis 2003 Stipendiatin des evangelischen Studienwerkes Villigst und gewann im Jahr 2000 einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Schulpraktisches Klavierspiel. Maja von Kriegstein lebt als freischaffende Musikerin und Theaterpädagogin in Berlin und ist Dozentin für schulpraktisches Klavierspiel an der Musikhochschule Leipzig. Ihre musikalische Arbeit umfasst Klavier- und Trompetenspiel in verschiedenen Berliner Bands, Chorleitung, Kirchenmusik, Unterricht in Klavierimprovisation. Darüber hinaus hat sie in Frankfurt und Berlin Musiktheaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen geleitet und in zahlreichen interdisziplinären Projekten im In- und Ausland als Schauspielerin und Theatermusikerin mitgewirkt, so z.B. in der Gruppe Buster (experimentelles Musiktheater), Berliner Tastentheater (pianistisches Kindertheaterduo). |